Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band III


Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band III

Artikel-Nr.: 100-3
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Egon W. Kreutzer, Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band III - Über das Geld Wirtschaft kann allerdings erst dann vollständig verstanden werden, wenn das Geld verstanden ist. Der dritte Band behandelt diese Thematik in der gebotenen Ausführlichkeit. Wir gehen täglich in größter Selbstverständlichkeit mit Geld um und verschwenden keinen Gedanken daran, was Geld eigentlich ist, wie es entsteht und wie es wieder verschwindet. Wir haben Geld und geben es aus - für Essen und Trinken, für Telefon und Benzin, für Kleidung, Möbel, Autos und Häuser. Wir verdienen Geld durch Arbeit. Wir leihen uns Geld und zahlen unsere Schulden nebst Zinsen zurück. Wir legen Geld an, spekulieren und werden reich - oder arm. Aber die meisten Menschen wissen über das Geld gerade einmal soviel, dass es ihnen gelingt, im alltäglichen Gebrauch ohne größere Havarie mit dem eigenen Geld über die Runden zu kommen. Viele glauben, Geld ist einfach da - wenn es nicht in der Ladenkasse, im Geldbeutel oder unter dem Kopfkissen deponiert ist, liegt es im Tresor der Bank. Dort bleibt es liegen, bis es vom Kontoinhaber wieder abgehoben wird oder bis es die Bank verleiht. Geld vermehrt sich durch Zinsen. Der Kontoauszug informiert darüber, ob der Geldautomat vor dem nächsten Ersten noch ein paar Scheine ausspucken wird, oder ob die Gefahr besteht, dass die Karte einbehalten wird. Trotz jahrzehntelanger Gewöhnung an das Girokonto und trotz des umfassenden Systems des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wird immer noch angenommen, die Kontoführung der Banken gäbe Auskunft darüber, wie sich der in ihren Tresoren verwahrte Berg von Münzen und Scheinen, die der Staat zur Geldversorgung der Wirtschaft herstellen ließ, aktuell auf die einzelnen Kontoinhaber verteilt. Dabei ist es de facto so, dass der allergrößte Teil des modernen Geldes keinerlei körperliche, materielle Existenz hat und völlig unabhängig von Banknoten und Münzen, ausschließlich als nackte Information existiert. Der Erkenntnisprozess beginnt mit der Unterscheidung zwischen "Tauschen" und "Bezahlen", die offenbar werden lässt, dass Geld im Grunde nichts anderes ist, als der Nachweis dafür, dass zu einer erbrachten Leistung die Gegenleistung noch fehlt. Von dieser Erkenntnis, bis zu der Frage wie aus individuellen "Schulden" ein allgemeingültiges Zahlungsmittel entstehen kann, ist es kein weiter Weg, doch wird dabei klar, dass Geld eben nicht einfach da ist, sondern - bei Bedarf - geschaffen wird. Geld entsteht - aus dem Nichts - durch Kredit. Nicht durch jeden Kredit, aber durch diejenigen Kredite, die von den Geschäftsbanken vergeben werden. Geld löst sich aber auch wieder auf, wenn der Kredit getilgt wird. Eigentlich ein perfektes System. Problematisch sind nur die Zinsen. Um Zinsen bezahlen zu können, muss Geld beschafft werden, das mit dem ursprünglichen Kredit nicht geschaffen wurde. Das erfordert - über alle Interaktionen auf den Märkten hinweg - an irgendeiner Stelle die Schöpfung zusätzlichen Geldes, wiederum durch Kredit. Volkswirtschaftler verharmlosen dieses Problem, i

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